Radverkehr sicherer machen

Maren L.

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Wir wohnen in einem kleinem Städtchen am Rand des Ruhrgebiets. Jeden Tag fahren viele LKW die Hauptverkehrsstraßen entlang und wir haben viele Kreisverkehre. Kreisverkehre und LKW sind ein sehr spezielles Thema. Ich selbst habe den LKW-Führerschein und weiß deswegen wovon ich spreche. Gerade Radfahrer haben keine Chance gesehen zu werden. Bisher gibt es nur in keiner Stadt in Deutschland eine Lösung für dieses Problem. Doch wir haben uns da etwas überlegt.

Beschreibung

Wir haben in einem Treffen mit Selmer Vereinen zum Thema Klima- und Umweltschutz einige Baustellen in Selm gefunden. 

Dazu zählt u.a. der Radverkehr der trotz großzügig angelegter Radwege nicht als sicher empfunden wird.

Ich bin Rettungssanitäter und LKW-Fahrerin und fahre jeden Tag durch viele Kreisverkehre und kann aus meiner Sicht bestätigen, wie gefährlich Kreisverkehre, gerade für jüngere Radfahrer sind. 

D.h. haben sich das Jugendnetz Selm und verschiedene Vereine, u.a. der Klimatreff Selm als Ziel gesetzt bis Frühling 2020 den Radverkehr in unserer Stadt sicherer zu machen. Dies wollen wir durch Spiegel an Kreisverkehren erreichen. Die Stadt Selm unterstützt uns bei Anträgen etc. Kann uns Geldmäßig aber eher schwer unterstützen, da wir hohe Schulden haben. 

Wir wollen als Vorreiter in Sachen Radverkehr in Kreisverkehren dienen. 

Warum ist eine Lösung nötig?

Radverkehr ist nachhaltig. Und gerade in kleineren Städten Förderungswert. Damit Schülerinnen und Schüler nicht tagtäglich Gefahr laufen übersehen zu werden (LKWs haben einen riesigen Toten Winkel, der besonders in Kreisverkehren auffällt). Das kann zu tödlichen Unfällen führen.

Welche Ideen hast du, um die Situation zu verbessern?

Wir möchten gerne Spiegel an Kreisverkehren anbringen. I. Münster hat Brilux mehr als 1000 Spiegel gesponsort. Dort ebenfalls aus Gründen der Verkehrssicherheit. Jedoch an Kreuzungen. In Selm haben wir jedoch nur Kreisverkehre und können die Idee nicht 1 zu 1 übernehmen. Jedoch könnten Spiegel gut funktionieren. Bei dem Projekt würden wir u.a. von der Stadt Selm unterstützt. Auch wir Jugendliche des Jugendnetzes würden daran arbeiten, genauso wie unser Klimatreff.

Wie stellst du sicher, dass deine Lösung nachhaltig ist?

Unsere Lösung ist nachhaltig, da wir den Radverkehr fördern. Und der Radverkehr ist nachhaltig. Zudem würden die Spiegel eine langfristige Lösung darstellen und durch das Jugendnetz und dem Klimatreff in Stand gehalten werden. Nachhaltigkeit wird hier Großgeschrieben

Über Maren Lobe

Ich bin Maren Lobe,22 Jahre jung und Rettungssanitäterin im Blutspendedienst West in Hagen. Meine Aufgaben sind die Punktion der Spender und der Transport des Materials mittels LKW. Ehrenamtlich arbeite ich auf Sanitätsdiensten und auch im Rettungsdienst habe ich Erfahrung. Zudem leite ich das Jugendnetz Selm. Dort finden sich Jugendliche im Alter 16-22 Jahren (aktuell) zusammen und planen Freizeitaktivitäten für Jugendliche und auch politisch engargieren wir uns, unhabhängig von Parteien. Da uns das Klima wichtig ist, haben wir ein Treffen abgehalten und Selmer Vereine aller Art eingeladen. Dirt haben wir verschieden Probleme beschrieben und ausgearbeitet. Insgesamt bin ich also eine ziemlich wchtige Person für Jugendliche unserer Stadt und sitze durch das Jugendnetz Selm als beratende Person/Beisitzer im Auschuss für Jugend, Familie und Soziales. Ich würde mich als echte Powerfrau beschreiben, die schon einiges erreicht hat.

Die Idee überzeugt dich?Stimme jetzt für sie ab und verhilf ihr in die nächste Runde!

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