Gegen die Flut der Einwegbecher: Das Spülmobil für die Warburger Börde

Helen H.

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In unserer Schülerfirma, der HanseGenossenschaft Warburg eSG, vertreiben wir recht erfolgreich fair gehandelten Kaffee: den Warburger HanseKaffee. Bei vielen Veranstaltungen bieten wir auch gekochten Kaffee an, aber wohin mit den Kaffeebechern?

Beschreibung

Der Vorteil hierbei, ein Spülmobil in Warburg würde die Fahrt nach Höxter bzw. Kassel (jeweils 40km, wo ein Spülmobil vorhanden wäre), vermeiden. Dies würde natürlich auch der Umwelt zugutetun. Ein eigenes Spülmobil für Warburg und Umgebung würde sich wahrscheinlich rechnen. Die Finanzierung übersteigt allerdings unsere Kapazitäten, da wären wir auf Unterstützung dringend angewiesen. Neben Geld wären auch Ideen hilfreich, wie wir an Unterstützer kommen könnten. 


Warum ist eine Lösung nötig?

Nun haben wir überlegt, dass wir, als nachhaltige Schülergenossenschaft, diese Unmengen an Einwegbechern nicht ökologisch verantworten können. Leider gibt es bisher noch keine anderen Möglichkeiten die Einwegbecher zu vermeiden, da uns meistens keine Spülmaschine und keine größeren Mengen an Kaffeetassen zur Verfügung stehen.

Welche Ideen hast du, um die Situation zu verbessern?

Hierzu haben wir uns natürlich viele Gedanken zu möglichen Lösungen gemacht und sind zu dem Entschluss gekommen, dass ein Spülmobil für Warburg, welches über die Schülerfirma angeschafft und vermietet wird, eine gute Alternative wäre.

Wie stellst du sicher, dass deine Lösung nachhaltig ist?

Wie schon festgestellt, ist es ökologisch auf Dauer nicht zu verantworten, unseren ,,Ökokaffee”, der fair gehandelt und in der Region geröstet wird, in Einwegbechern auszuschenken. Eine Spülmaschine würde hier das Gesamtprojekt abrunden. Zudem wäre der Plastikverbrauch bei sämtlichen Veranstaltungen stark reduziert. Außerdem stände das Spülmobil dem ganzen Kreis Warburg zur Verfügung.

Über Helen Hartmann

Ich bin Vorstandsvorsitzende der HanseGenossenscaft Warburg eSG und als Schülergenossenschaft sind wir sichtlich daran interessiert, unsere Produkte nachhaltig zu produzieren. Mit unseren fair gehandelten Produkten unterstützen wir Kleinbauern in Honduras. Als nachhaltige Schülergenossenschaft treden wir für den fairen Handel ein. Mit dem Warburger HanseKaffee haben wir einen fair gehandelten Kaffee auf den Markt gebracht, der inzwischen zu einer festen Größe in Warburg geworden ist. Mittlerweile haben wir auch schon feste Kunden außerhalb der Region. Von Anfang an haben wir einen Teil unseres Gewinnes aus dem Kaffeegeschäft an soziale Organisationen gespendet, so konnten wir kürzlich der vierten Scheck für die Schulmaterialkammer der Diakonie ausstellen, auch der Verein Zweite Heimat, sowie neuerdings das Kinderhilfswerk Go for Ghana werden von uns unterstützt. Ein zweites Produkt aus dem fairen Handel ist unsere Schokolade, die wir aus dem Sortiment der gepa, dem größten Importeur fair gehandelter Lebensmittel, beziehen und mit eigenem Etikett bekleben

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