Narbarschaftstreffpunkt

Mathias H.

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Das Problem in unserer Gemeinde besteht darin, dass wir so gut wie keine Möglichkeiten besitzen zusammenzukommen. Vor Jahren war Dreetz ein belebter Ort mit mehreren Kneipen, einer Eisdiele, Bibliothek, zwei Möglichkeiten einkaufen zu gehen und zwei Bäcker. Leider hat mit der Zeit einer nach dem anderen „die Schotten dicht gemacht“, was dazu führte, dass immer weniger im Dorf zusammen unternommen wurde. Es gibt jetzt keine Möglichkeiten der Begegnung mehr. Viele Menschen kennen sich überhaupt nicht. Manchmal wird vom Verein ein Dorffest veranstaltet oder man kann im Verein Fußball spielen oder Angeln. In der Woche oder am Wochenende unter Leuten zu kommen, gestaltet sich immer schwieriger. Und was ist mit den Menschen, die in keinem Verein sind, weil sie andere Hobbies haben?

Beschreibung

Die Idee:

Es gibt einen Raum in der Gemeinde, den wir für das Vorhaben nutzen können.

Dort sollen “offene Werkstätten” entstehen. Es kann gemalt werden, basteln, Kochen und Backen, Musik machen oder man kann auch sich handwerklich betätigen, z.B. mit Holz oder Metall.

Gleichzeitig soll es die Möglichkeit geben, dass eine kleine Sitzecke eingerichtet wird, wo man einfach nur quatschen oder einen Kaffee trinken kann.


Dieses Vorhaben wird begleitet durch die Sozialarbeiterin vor Ort. Sie hat im Vorfeld schon eine Befragung durchgeführt, die die Interessen der Bewohner abgefragt hat. 



Warum ist eine Lösung nötig?

Menschen ziehen von hier weg. Sie haben keinen Grund hier zu bleiben. Es gibt auch Zuzug von Stadtbewohnern. Trotz neuer Bewohner schläft das Dorf immer mehr ein und verliert somit an Attraktivität. Weil manche Menschen hinter den Türen vereinsamen, wenn sie mit anderen nichts zu tun haben. Weil ein Dorf von Nachbarschaft lebt. Gerade wenn auch kein Bus fährt ist man doch manchmal auf andere angewiesen. Wenn man dann niemanden kennt, der einem helfen könnte, ist das eher schlecht

Welche Ideen hast du, um die Situation zu verbessern?

Dies soll sich ändern mit einem Nachbarschaftstreffpunkt. In einem Nachbarschaftstreffpunkt könnte man die Möglichkeit schaffen, dass man sich trifft. Man könnte Hobbies gemeinsam machen und dadurch andere kennenlernen

Wie stellst du sicher, dass deine Lösung nachhaltig ist?

Mit der Hilfe von anderen, die genauso daran interessiert und engagiert sind, möchte ich das möglich machen. In meinem Ort gibt es eine Sozialarbeiterin, die mich dabei unterstützen möchte. Die Lösung ist sehr nachhaltig, denn wenn andere sehen, dass man etwas verändern kann durchs mitmachen, dann machen auch andere mit. Dadurch wird der Ort wieder lebendig

Über Mathias Hildebrandt

Bin 23 Jahre alt, Lebe seit dem Kleinkindalter in der Gemeine und finde schade was daraus geworden ist.

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