Müllsammeln als Gemeinschaft zur besseren Integration von Flüchtlingen

Melanie S.

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Meiner Meinung nach ist Kitzingen in Sachen nachhaltiger Lebensweise und Integration von „Minderheitsgruppierung“ noch nicht auf dem neusten Stand. Viele leben für sich und sind gegenüber anderen Kulturen nicht sehr offen. Außerdem haben wir in manchen Stadtteilen ein weniger schönes Stadtbild, was durch herumliegenden Müll verursacht wird. Nachhaltigkeit und Integration können durch meine Idee verbunden werden und das Stadtklima für manche verbessern

Beschreibung

Meine Idee nennt sich „Müllsammeln als Gemeinschaft für bessere Integration von Flüchtlingen. Es geht eigentlich darum, dass man als Gemeinschaft etwas Nachhaltiges, in Form von Müll sammeln, schafft. Eine Gruppe, die aus Flüchtlingen und jeder anderen Gruppierung besteht, bildet sich, um  zusammen die Stadt etwas schöner machen. So entstehen Kontakte zwischen Kulturen und Freundschaften können sich aufbauen. Außerdem ist auf beiden Seiten ein Lerneffekt da, weil sowohl Asylsuchende  einen besseren Umgang mit Plastik,... lernen, als auch eingesessene Kitzinger. 

Nach dem Müllsammeln trifft man sich noch zum gemeinsamen Picknick oder manchmal auch auf einen Kochabend,  um sich so einfach noch unterhalten. So werden z.B Deutschkenntnisse verbessert oder einfach auch nur neue Speisen entdeckt. 

So entstehen insgesamt ein schöneres Stadtbild, neue Freundschaften zwischen Kulturen, zum Teil Verbesserung der Deutschkenntnisse und eine bessere Integration, und eine nachhaltigere Stadt mit offeneren Bürgern. Das wichtigste Ziel ist es für mich, dass sich eine Gruppe bildet, die nachhaltig und vor allem offen gegenüber jedem ist. 

Warum ist eine Lösung nötig?

Wenn ich hier durch Kitzingen laufe, dann sehe ich oft Müll in Büschen, auf Straßen... fest, den aber keiner aufhebt, sondern nur dort hinwirft. Ich selbst habe schon einige Müllsammelaktionen hinter mir, die mit anderen zusammen immer Spaß gemacht haben. Leider hat sich nachhaltig noch nichts am Stadtbild verschönert. Außerdem haben wir, ohne vorurteilig zu sein, in Gebieten mit höherer Ausländeranzahl manchmal auch mehr Müll auf den Straßen liegen. Allerdings findet hier auch kein Austausch oder Hinweis darauf statt. Leider sind viele Flüchtlinge meiner Meinung nach auch nicht in unsere Stadt integriert und haben wenig Kontakt zu Eingesessenen. Das finde ich sehr schade. So kann Integration nicht stattfinden, weshalb meine Idee Integration und Nachhaltigkeit vereint.

Welche Ideen hast du, um die Situation zu verbessern?

Meine Idee nennt sich „Müllsammeln als Gemeinschaft für bessere Integration von Flüchtlingen. Es geht eigentlich darum, dass man als Gemeinschaft etwas Nachhaltiges, in Form von Müll sammeln, schafft. Eine Gruppe kann sich bilden, die aus Flüchtlingen und jeder anderen Gruppierung besteht, und zusammen die Stadt etwas schöner machen. So entstehen Kontakte zwischen Kulturen und Freundschaften können sich aufbauen. Außerdem ist auf beiden Seiten ein Lerneffekt da, weil sowohl Asylsuchende einen besseren Umgang mit Plastik,... lernen, als auch eingesessene Kitzinger. Nach dem Müllsammeln kann man sich noch zum gemeinsamen Picknick oder manchmal auch auf einen Kochabend verabreden und sich so einfach noch unterhalten. So werden z.B Deutschkenntnisse verbessert oder einfach auch nur neue Speisen entdeckt.

Wie stellst du sicher, dass deine Lösung nachhaltig ist?

Müllsammeln an sich ist ja eine nachhaltige Sache, sofern der gefundene Müll auch ordnungsgemäß getrennt wird. Man kann statt Mülltüten auch Jutesäcke verwenden, um Plastik zu sparen. Das Stadtbild wird verschönert und der Austausch und Hinweis, wie man nachhaltige Verpackungen bekommt, Müll richtig entsorgt oder direkt plastikfreier einkaufen geht, kann dazu beitragen, die Stadt mit ihren Einwohnern langfristige zu verbessern. Meine Idee führt zu Nachhaltigkeit, indem sie selbst schon Nachhaltig ist, da sie keinen Müll, CO2... verursacht. Außerdem kostet sie nicht viel, da für jeden nur wenig Material aufkommt. Beim anschließenden Picknick oder Kochen, kann man noch etwas zur Nachhaltigkeit lernen, wenn man z.B eigene Brotdosen oder Geschirr, statt Pappbecher, mitbringt. So wäre meine Idee insgesamt sehr Ressourcen schonend.

Über Melanie Stöcklein

Ich habe dieses Jahr mein Abitur gemacht und bin seitdem in meiner Freizeit politisch als Sprecherin der Grünen Jugend Kitzingen engagiert. Auch wenn wir als GJ nur in einem sehr kleinen Rahmen Einfluss auf die Stadtgeschehnisse haben, wünsche ich mir immer, dass sich so viele wie möglich für eine Idee einsetzen. Man muss nicht unbedingt politisch aktiv sein, um etwas zu verändern. Manchmal reichen eine Idee und ein paar Leute, um etwas zu bewirken.

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