Dezentrales Smart Home

Johannes G.

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Alle Menschen, die durch Technik einen sinnvollen praktischen, angenehmen und nachhaltigeren Lifestyle haben wollen. Besonders Tiny Häuser, die im Kommen sind, brauchen innovative und Heizungsparende Lösungen, damit es nicht bei einer kurzfristigen Modeerscheinung bleibt.

Beschreibung

Konkret sprechen wir von "IOTA", einer "Machine-to-Machine Ökonomie" mit einer Foundation welche völlig frei für jeden zugänglich ist, ähnlich wie Linux (mit denen sie vor wenigen Tagen auch eine Kooperation bekannt gegeben haben).  Statt einer Cloud nutzen wir Edge-Computing ("an der Cloud vorbei"), sodass praktisch eine unendliche Redundanz vorherrscht, der "single point of failure" also ausgemerzt ist. Da die Komponenten (Energiezu-und Abfuhr, Kühlschrank, Kaffeemaschine, Licht, Waschmaschine, Audio, Belüftung, Sicherheit…) nun zu den Internet of things zählen, sind sie in einem Netzwerk zu bisher ungeahnten Fähigkeiten in der Lage. So kann zum Beispiel die Kaffeemaschine von dem Badezimmerlicht benachrichtigt werden dass sie kurz danach an geht, durch die sichere Zahlungsmöglichkeit welche man mit IOTA hat, den Strom der Photovoltaikanlage des Nachbarns während dem Kaffeemachen bezahlen und nachdem die Personen außer Haus sind, wird der  Reinigungsprozess gestartet, während gleichzeitig die Heizung aus gestellt, die Fenster von der Kälte abgeschirmt und alle unnötigen Stromfresser aus gestellt wurden. In Abhängigkeit des Wetters wird die Heizung selbst verständlich automatisch früh genug wieder an gestellt. Je nach Auslastung des Stromnetzes und dem daraus resultierendem Preis startet die Waschmaschine früher oder später. Für den Weg zur Arbeit berechnet das Auto, welches in der Nacht den Strom der Windanlage des anderen Nachbarn bezahlt hat, anhand der Temper, Staudaten und Luftreinheit den besten Weg. Die Daten werden von Sensoren der Bevölkerung gegen Mikro-Zahlungen (millionstel Cents) bereitwillig zur Verfügung gestellt, da sie dem Eigentümer der Daten auch etwas zurück geben. (Ein solcher Marketplace ist bereits in der Testphase) Der Kühlschrank besieht sich zur gleichen Zeit seinen Inhalt. Mithilfe von Daten aus dem Internet und der Smartwatch bestellt er bei dem günstigsten Händler die Zutaten, die der Körper des Kühlschrankinhabers unbedingt braucht, bevor er auf dem Smartphone zur vom Menschen bevorzugten Zeit auf dem Bildschirm das Rezept anzeigt. Da der mittags kommende Besuch wegen der interoperabilität des Systems ebenfalls im Netzwerk erreichbar ist, wird auch seine Lieblingsmusik bei seinem Eintritt gespielt während er sich keine Sorgen um seine Krankheit machen muss, da bei einem Notfall automatisch jegliche Sensoren im Haus und an dem Körper den Krankenwagen und den von der Entfernung nächsten Arzt rufen. Wenn auf dem Weg zum Krankenhaus der Dieb seine Chance sieht, können die Sensoren ebenfalls die 110 benachrichtigen und bei Zulassung des Hausbesitzers die Videokamera für die Polizei freischalten.

Dies alles hört sich jetzt sicherlich etwas abgefahren und unmachbar an. Jedoch ist es wichtig zu bedenken, dass dies nur eine Applikation auf der bereits bestehenden dezentralen Technik IOTA ist, welche bereits dabei ist, ähnliche Ideen mit Autoherstellern umzusetzen.

Um hier den Anfang im echten Smart Home zu bewirken ist zunächst nur wenig Hardware (Ein Rasperry pi ist sogar schon getestet worden!), etwas Programmierfähigkeiten, viel Zeit oder Reichweite vonnöten. Genutzt werden können mit ein wenig Bastelarbeit zunächst jegliche Arten von Sensoren, ein großer Teil der IOTA Community stellt bereits seine Rechenkapazität und Sensoren im Netz zur Verfügung.

 Natürlich ist das beschriebene Szenario Zukunftsmusik, für die aber an mehreren Stellen der Anfang gemacht werden muss. In der Automobilbranche (z.B. bei VW oder Jaguar) ist tatsächlich mit genau dieser dezentralen Open Source Technologie schon eine Zukunft angedacht! 

Warum ist eine Lösung nötig?

Smart Home ist zu einem Buzzword geworden, dessen Praxis jedoch heutzutage mehr Nachteile und Gefahren als angenehme Erfahrungen mit sich bringt. Systeme sind unter den Herstellern nicht kompatibel, funktionieren entweder nur über das Internet oder nur über wenige Meter Distanz werden regelmäßig Opfer von Hackern. Weiterhin sind die Lösungen welche jetzt auf dem Markt sind nur auf einen einzigen Anwendungsfall beschränkt und lassen sich schwer zu einem Großen und Ganzen vernetzen, was Disruptionen in diesem vielversprechenden Bereich hindert und dienen nur den Cloudbetreibern, welche als Datenkrake die digitalen Erzeugnisse der Nutzer nach ihrem Gutdünken nutzen.

Welche Ideen hast du, um die Situation zu verbessern?

Statt auf ein zentralisiertes System zu setzen, welches eine Cloud nutzt und nur Geräte von einem Hersteller nutzen kann, bauen wir auf einer bereits bestehenden dezentralisierten Plattform auf, für die jeder Hardwarehersteller Geräte herstellen und jeder Software Entwickler Applikationen herstellen kann.

Wie stellst du sicher, dass deine Lösung nachhaltig ist?

Anders als alle anderen frei zugänglichen dezentralen Technologien nutzt IOTA nicht die Blockchain sondern eine Weiterentwicklung (den Tangle), wodurch der stromfressende Teil weg fällt und die Technik zudem skalierbar ist, was der größte Vorteil dieser Technik ist: Wie das menschliche Gehirn mit zusätzlichem Lernen immer mehr lernen kann, wird der Tangle mit zusätzlichen Nutzern immer schneller, da das "Netz" immer enger und die Wege zwischen den Bestätigungen immer kürzer werden. Insgesamt nimmt man sich bei IOTA ein Beispiel an der Natur, so auch an Bienen und Ameisen, welche erst durch ihr Netzwerken (und NICHT durch eine zentrale Cloud!) die brillianten Fähigkeiten entwickeln, welche im Augenblick nirgends im Smart Home zu sehen sind. Erst durch solch eine Vernetzung von Stromanbietern-und Abnehmern ist es möglich, ein smartes und ausgeglichenes Stromnetz zu gewährleisten. Ein netter Nebeneffekt ist, dass die 20% des Stromes welche beim Transport in Reibung und damit in Wärme umgewandelt werden, gar nicht erst verschwinden können und somit mehr Energie bei weniger langen Stromleitungen für den Nutzer übrig bleibt. Auch Umweltschädliche Verhaltensweisen wie z.B. der Feinstaub in den Städten kann durch eine Vernetzung der Sensoren viel besser und in Echtzeit geortet werden, wenn Grundstücksbesitzer und Smartphoneinhaber, welche nun Herr über die eigenen Daten sein können, sie der Allgemeinheit freiwillig, geg. gegen eine Mikrobezahlung von Millionstel Cents zur Verfügung stellen. (Da Daten in dem Netzwerk weltweit gekauft werden können, machen Mikrobezahlungen von Gerät zu Gerät in Zukunft sehr viel Sinn.) Kurz: Nur durch eine sinnvolle, von der Natur abgeschauten Vernetzung können wir moderne Technik erst effizient und damit nachhaltig nutzen. Haben zentrale Firmen (Google Facebook Amazon) unsere Daten und Geräte in der Hand, werden sie nur zum Vorteil dieser Firmen genutzt werden und niemals nachhaltig.

Über Johannes Götzen

Hi, Ich bin 22 Jahre alt, habe angefangen Luft-und Raumfahrttechnik zu studieren, spiele Cello, habe eine wunderbare Freundin und mache gerne Sport wenn ich mich nicht mit Freunden Treffe. Seit zwei Jahren hat mich ein reges Interesse an dezentralen Technologien ergriffen und diesbezüglich sprudeln meine Ideen, welche ohne Umsetzung jedoch null Wert haben, ich jedoch später in einem Unternehmen verwirklichen möchte. Am wichtigsten ist mir Jesus in meinem Leben und die daraus resultierende Liebe jedem Menschen gegenüber, völlig egal welche Überzeugung Er oder Sie hat.

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